Die Presqu’île eignet sich gut für einen ersten Eindruck der Lyoner Innenstadt. Plätze, Einkaufsstraßen und Flussufer lassen sich auf verschiedene Weise verbinden. Du musst die Halbinsel nicht vollständig ablaufen. Wähle einen kompakten Abschnitt zwischen Bellecour, Jacobins und Terreaux und entscheide dann, an welchem Fluss du enden möchtest.

So lässt sich der Besuch gut planen
- Beginne auf Bellecour und orientiere dich auf der Karte, bevor du den großen Platz verlässt.
- Gehe durch die zentralen Straßen Richtung Jacobins und weiter zu Hôtel de Ville und Terreaux.
- Beende die Runde an Saône oder Rhône oder kehre zur Unterkunft zurück, statt ein ganzes weiteres Viertel anzuhängen.
Was diesen Halt besonders macht
Die Hauptstraßen helfen bei der Orientierung, Nebenstraßen bei ruhigeren Pausen. Die Rue de la République ist eine bekannte zentrale Achse; kleinere Straßen verändern das Tempo. Verkehrsführung und Bauarbeiten können sich ändern. Nutze aktuelle Überwege und Beschilderung statt eines alten Kartenausschnitts. Falls Einkaufen im Vordergrund steht, prüfe Öffnungsinformationen der einzelnen Geschäfte. Eine schöne Einkaufsstraße garantiert nicht, dass jeder Laden an deinem Besuchstag geöffnet ist. Plane auch dann eine Pause ein, wenn der Weg flach wirkt.
Kleine Entscheidungen für einen besseren Tag
- Lege den letzten Fluss oder Bahnhof vor Beginn der Runde fest.
- Vergleiche Speisekarten, statt dich an eine einzige Restaurantstraße zu binden.
- Mache aus dem entspannten Stadtspaziergang keinen Pflicht-Einkaufsparcours.

Verbinde die Plätze in einer nachvollziehbaren Reihenfolge
Beginne an der Place Bellecour, gehe zunächst Richtung Célestins und anschließend zur Place des Jacobins. Wähle von dort eine Straße nach Norden über Cordeliers bis Terreaux. So entsteht ein zusammenhängender Spaziergang, statt immer wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Auf der einen Seite liegt die Saône, auf der anderen die Rhône. Zu wissen, welchem Fluss du dich näherst, hilft bei der Orientierung mehr als das Auswendiglernen aller Straßennamen.
Entscheide, ob Einkaufen nur eine Pause oder der eigentliche Anlass ist. Für mehrere ausgiebige Ladenbesuche kürzt du besser die Architekturroute. Stelle dich zum Fotografieren an Brunnen und Kreuzungen aus dem Fußgängerstrom. Ein Platz lohnt sich auch, ohne jedes angrenzende Gebäude zu betreten.
Wähle am Ende genau eine Ergänzung
Bei Terreaux passt das Musée des Beaux-Arts als Innenbesuch, sofern der Tageskalender stimmt. Ein Abstecher zu den Hängen der Croix-Rousse ist dagegen ein neuer, anstrengenderer Abschnitt und keine bloße Fortsetzung des vergleichsweise ebenen Zentrums. Auch Café und Heimfahrt ergeben einen guten Abschluss. Möchtest du lieber Vieux Lyon sehen, suche früher eine geeignete Saône-Querung und ändere die Route, statt nach Terreaux noch die gesamte Altstadt anzuhängen.
Ist der Spaziergang durchgehend stufenlos?
Die zentrale Halbinsel ist weniger hügelig als Fourvière oder Croix-Rousse. Bordsteine, Baustellen, Eingänge und Umleitungen können trotzdem Hindernisse bilden. Prüfe den konkreten Weg.
Brauche ich für Terreaux ein Museumsticket?
Nein. Der öffentliche Platz mit Brunnen und Fassaden ist ein eigener Außenbesuch. Für die Museumsgalerien gelten gesonderte Bedingungen.
Lyon weiter entdecken
- Lyon in zwei Tagen: eine entspannte Route für den ersten Besuch
- Croix-Rousse: Seidengeschichte, Hänge und Viertelspaziergang
- Confluence: moderne Architektur am Zusammenfluss
Hilfreiche offizielle Informationen
Praktische Angaben geprüft: 5. November 2026. Prüfe Preise, Zeiten und Zugang für deinen Termin beim offiziellen Anbieter.
Plätze, Ufer und ein Museum
Zwischen Rhône und Saône verbindet die Presqu’île große Stadtplätze, Einkaufsstraßen und das ehemalige Krankenhaus Grand Hôtel-Dieu. Vergleiche die Räume statt jede Ladenfront abzuhaken.
- Starte am Bellecour und besuche öffentliche Bereiche des Grand Hôtel-Dieu. Über Jacobins und Célestins passt eine kurze Pause an der Saône.
- Gehe nach Norden zu Terreaux, Rathausfassade und Kunstmuseum. Plane 2–3 Stunden draußen und bei Interesse weitere 1½–2 Stunden im Museum.
- Bellecour ist der südliche, Hôtel de Ville der nördliche Verkehrsknoten. Wähle für den Rückweg ein anderes Ufer.
Kosten und Museumsplanung
- Der Platzspaziergang ist kostenlos. Essen, Führungen und Museum sind eigene Ausgaben; ein zugänglicher Hof öffnet nicht sämtliche Innenräume des Grand Hôtel-Dieu.
- Kunstmuseum-Sammlung: 8 € regulär, 4 € für 18–25, kostenlos unter 18. Sonderausstellungen kosten anders; Musée sentimental ist derzeit mit 14 € regulär gelistet.
- Regulär Mittwoch–Montag 10–18 Uhr, Freitag ab 10.30 Uhr; dienstags und an aufgeführten Feiertagen geschlossen. Kassenschluss 17.30 Uhr. Die Räume des 20. Jahrhunderts sind derzeit geschlossen.
- Plane bei Regen mehr Innenzeit. Bleibe bei Schwierigkeiten mit Pflaster oder Stufen auf Hauptstraßen und kläre den Museumseingang separat.


